Blick auf den Regen bei Diesenbach
Pumpwerk Bahnweg in Regenstauf - Abwasserpumpen
Entlüftungsrohre Abwasserpumpwerk Regendorf
Maschinentechnik im Abwasserpumpwerk Epfenthau
Schachtabdeckung Kanalschacht
Bauhof des Abwasserzweckverbandes
Abwasserpumpwerk Epfenthau

Regenstauf - Sitzung der Verbandsversammlung zum Jahresende

18.12.2014

Zweckverband zur Abwasserbeseitigung mit positivem Erscheinungsbild

In der Verbandsversammlung vom 17.12.2014 blickte Verbandsvorsitzender Fritz Dechant auf ein ereignisreiches Jahr 2014 zurück:

In seinem Bericht hob er dabei besonders das 50-jährige Bestehen des Zweckverbandes, sowie den Neubau des Bauhofes in der Dr.-Pfannenstiel-Straße 9 hervor.
Die Investitionskosten für den Bauhofneubau beliefen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.
Auch weitere wichtige Kanalbaumaßnahmen, wie die Erschließung des Baugebietes "An der Hohenwarther Straße" in Steinsberg, die Herstellung der Abwasserleitungen für das Gewerbegebiet "Regenstauf - Süd Teil III" (Kreuztratweg) und den Baubeginn zur Herstellung des Niederschlagswasserkanales im Ortsteil Hirschling wurden 2014 umgesetzt.  

Seit 01.01.2014 gelten neue Benutzungsgebühren, sowohl beim Schmutzwasser, als auch beim Niederschlagswasser. Während die Schmutzwassergebühr von bisher 1,43 Euro pro Kubikmeter Abwasser auf 1,27 Euro reduziert wurde, erhöhte sich die Niederschlagswassergebühr von bisher 0,15 Euro pro Quadratmeter im Jahr auf 0,24 Euro. Unterm Strich stellt dies für die meisten Bürger eine spürbare Entlastung dar. Die Grundstückseigentümer zahlen beim Zweckverband Regental weitaus weniger Abwassergebühren als in anderen Zweckverbänden und Kommunen.
Auch ein Grund, so Dechant, der zu einem positiven Erscheinungsbild des Abwasserzweckverbandes beiträgt.

Auf der Tagesordnung standen auch die Ergebnisse der örtlichen Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2013.
Mit einstimmigen Beschlüssen wurden das Ergebnis der Jahresrechnung 2013 festgestellt und die Entlastung für das Haushaltsjahr 2013 erteilt.

Christian Hurka vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg betonte, dass auf dem Gebiet der Abwasserbeseitigung ein Umdenken notwendig sei. Beispielhaft nannte er hier die Gewinnung von Stickstoff und Phosphor aus Klärschlamm, sowie die Nutzung der im Abwasser noch vorhandenen Wärme.

In der Sitzung war auch ein Großteil der Bürger aus dem Ortsteil Frauenberg anwesend. Die Dorfgemeinschaft Frauenberg hatte kürzlich schriftliche Bedenken vorgebracht, was die geplante Anbindung der Gemeinde Wolfsegg ans Abwassernetz des Zweckverbandes angeht.
Verbandsvorsitzender Dechant nimmt die Bedenken der Frauenberger Bürger sehr ernst und hat für Januar eine Aufklärungsversammlung angekündigt.

Verbandsvorsitzender Dechant nutzte die Sitzung auch, um dem Freistaat Bayern und dem Wasserwirtschaftsamt Regensburg für die Gewährung von Zuwendungen zu danken. Sein Dank galt auch seinen Stellvertretern, den Verbandsräten der Mitgliedsgemeinden, dem Bauhof und der Verwaltung, sowie den für den Abwasserzweckverband tätigen Unternehmen und Ingenieurbüros.


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