Blick auf den Regen bei Diesenbach
Pumpwerk Bahnweg in Regenstauf - Abwasserpumpen
Entlüftungsrohre Abwasserpumpwerk Regendorf
Maschinentechnik im Abwasserpumpwerk Epfenthau
Schachtabdeckung Kanalschacht
Bauhof des Abwasserzweckverbandes
Abwasserpumpwerk Epfenthau

Wolfsegg - Spatenstich für die abwassertechnische Anbindung an das Leitungsnetz des AZV

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27.06.2016

Am letzten Freitag war es endlich soweit: Gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Wolfsegg, Herrn Wolfgang Pirzer, vollzog Herr Verbandsvorsitzender Fritz Dechant, im Beisein der Verbandsräte, den offiziellen Spatenstich für die abwassertechnische Anbindung der Gemeinde Wolfsegg an das Leitungsnetz des Abwasserzweckverbandes. 

Die Genehmigung zum Betrieb der Kläranlage in Wolfsegg endet 2019. Für eine weitere Genehmigung hätte die Gemeinde umfangreiche Umbauarbeiten an der Kläranlage vornehmen müssen. Die Gemeinde Wolfsegg war daher bereits seit 2011 auf der Suche nach alternativen Lösungen im Hinblick auf das Thema Abwasserbeseitigung. Sehr bald hat sich dabei gezeigt, dass die Auflösung der Kläranlage und die Anbindung an das Leitungsnetz des Abwasserzweckverbandes die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Entsprechende Zweckvereinbarungen zwischen Wolfsegg und dem Abwasserzweckverband wurden daraufhin geschlossen.

Auf dem Gelände der Kläranlage in Wolfsegg wird derzeit ein Abwasserpumpwerk errichtet. Von dort aus wird dann quer durch den Staatsforst eine 2 Kilometer lange Abwasserdruckleitung und im Anschluss auf weiteren 2 Kilometern eine Freispiegel-Kanalleitung bis nach Frauenberg verlegt. Dort erfolgt dann die Anbindung an das bestehende Leitungsnetz des Abwasserzweckverbandes. Das Gelände der Kläranlage wird derzeit so umgebaut, dass das bei Niederschlägen abgeschlagene Wasser versickern kann. Das anfallende Schmutzwasser hingegen wird dann künftig von Wolfsegg über Frauenberg, durch die Anlagen des Zweckverbandes, bis zum Klärwerk Regensburg zur Reinigung geleitet. Eine besondere Herausforderung stellen für Planer und Baufirmen die Umbauten auf dem Kläranlagengelände während des laufenden Betriebs dar.

Die Baukosten der gesamten Maßnahme belaufen sich voraussichtlich auf 1,8 Millionen Euro.

  

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